Das Rundangerdorf Hanfthal

Ein Ortsname wie Hanfthal ist durchaus plausibel, denn Hanf war im Mittelalter eine vielfach und sicher auch in Hanfthal genutzte Kulturpflanze. Es ist anzunehmen, dass im flachen Teich in der Ortsmitte Hanf zur Vorbereitung für die Fasergewinnung eingeweicht wurde, und so der Ort zu seinem Namen gekommen ist. In Hanfthal befindet sich auch das einzigeHanfmuseum Oesterreichs.

Der Ursprung des Rundangerdorfs [1] Hanfthal liegt im Dunkel der Geschichte. Siedlungstätigkeiten sind ab der Jungsteinzeit nachgewiesen, also seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. Der Platz, an dem später das Dorf Hanfthal entstand, war ein bevorzugter Siedlungsort: eine Bodenmulde mit einem kleinen, teichartigen Gewässer auf einer sanften Anhöhe unmittelbar an die Flussniederung angrenzend und nahe dem wichtigen Nord-Süd-Weg zur Donau.

S. auch: Homepage der Ortschaft Hanfthal

Notizen

[1] Um einen kreisförmigen Platz, den Dorfanger, sind die Bauernhäuser gruppiert