Hanf-info möchte die Öffentlichkeit darauf hinweisen, dass einige Sorten von Cannabis indica (Maijuana) keinesfalls konsumiert werden dürfen, da sie giftig sind.
Bei den in Innenräumen unter Lampen gezogenen Marijuana- Kulturen ("lndoor"- Kulturen) müssen künstliche Düngemittel und chemische Produkte zur Abwehr verschiedener Parasiten zugesetzt werden. Beim "Indoor"- Anbau von Marijuana wird zudem Colchicin verwendet, um einen grösseren Ertrag an Stecklingen zu erzielen und die Pflanzen THC- leistungsfähiger zu machen.
Colchicin stellt eine grosse Gefahr dar. Dies ist ein toxisches Alkaloid, das aus den Samen der Herbstzeitlose (einer auf feuchten Wiesen gedeihenden Pflanze aus der Familie der Liliengewächse) gewonnen wird und ein Mitosehemmstoff ist. Die Marijuana- Körner werden in Colchicin getränkt, wodurch sich der Zellkern verändert und nun eine oder mehrere Überzählige Serien von Chromosomen enthält. Die Zellmitose (Teilungsmodus der lebenden Zelle) ist nicht mehr diploid, sondern polyploid, d.h. sie ist stark beschleunigt, wodurch die Pflanze in sehr kurzer Zeit übermässig schnell THC- Wirkstoff ansetzt.
Die erste Generation der mit Colchicin behandelten Pflanzen darf nicht konsumiert werden da sie sehr giftig ist. Leider gibt es keine sichere und rasche Methode, mit der beim Kauf festgestellt werden kann, ob es sich um die erste Generation handelt. Die halluzinogene Wirkung gewisser geschnupfter "lndoor"- Marijuanasorten ist nicht nur auf THC, sondern auf den Zusatz von Colchicin, Dünger und giftigen Stoffen zurückzuführen.
Marihuana, das möglicherweise Colchicin enthält, wird in gewissen Geschäften zum Preis von 10 und mehr Franken pro Gramm verkauft.
Einheimischer Schweizer Hanf enthält weder künstlichen Dünger noch
Wachstumsbeschleuniger wie Colchicin, weil Schweizer Hanf eine natürliche Pflanze ist.