Eine 12-wöchige Studie mit 24 Patienten, die an der Parkinson-Krankheit leiden, wird am Derriford-Krankenhaus in Plymouth (Großbritannien) durchgeführt. Die Teilnehmer erhalten einen kapsulierten Cannabisextrakt, der vom Institut für onkologische und immunologische Forschung in Berlin zur Verfügung gestellt wird. Die Studie untersucht die Wirkungen auf die Dyskinesie, eine Nebenwirkungder langzeitigen Behandlung der Parkinson-Krankheit mit L-Dopa. Die L-Dopa-induzierte Dyskinesie ist durch unwillkürliche Spasmen von Armen und Beinen gekennzeichnet, gegen die es keine wirksame Behandlung gibt. Eine Studie aus dem Jahre 1998 mit dem THC-Abkömmling Nabilon, das sieben Patienten erhalten hatten, zeigte eine Reduzierung dieser Spasmen.
(Quellen: BBC News vom 17. April 2003, Sieradzan KA, et al. Mov Disord 1998;13(Suppl 2):29)