Universitätsklinik Bonn sucht Cannabis-Konsumenten
Die Forschungsgruppe möchte zudem feststellen, wie erfolgreich speziell auf Konsumenten dieser Substanz ausgerichtete Beratungsangebote sind. Rund ein Zehntel aller Patienten, die eine Drogenberatung aufsuchen, geben mittlerweile cannabisbezogene Probleme als Hauptgrund für ihren Besuch an - Tendenz: steigend. Klassische Beratungs- und Behandlungsangebote richten sich aber vor allem an Konsumenten härterer Drogen und Alkoholabhängige. Auf dieses Klientel sind sie daher nicht unbedingt übertragbar. Häufig suchen Cannabis-Konsumenten daher nur dann Hilfe, wenn schwerwiegende psychische und soziale Probleme aufgetreten sind
Pubdate: 11.09.2006
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Veröffentlicht am: 11.09.2006
Veröffentlicht von: Frank Luerweg
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn