Reaktion zum Facts-artikel über Cannabis
Kommentar zur Titel-Story des Facts-Magazins mit der Schlagzeile „Bekifft mit 12“ - unterschätztes Risiko, überforderte Eltern, doch Hanf-Lobby will Legalisierung
Der Bericht suggeriert, dass die einzige Ursache der aktuellen Probleme von Minderjährigen Cannabis ist. Das ist falsche Propaganda! Der übermässige Konsum bei den Jungen sind die Auswirkungen von Orientierungslosigkeit, fehlendem Elternhaus oder Elternteil, Leistungsdruck und Konsumzwang. Die Erkenntnis habe ich aus Gesprächen mit Lehren aus meinem Freundeskreis gewonnen. Ausserdem ist nicht Cannabis das Problem Nr. 1 bei den Jugendlichen, sondern Magersucht und die steigende Gewaltbereitschaft.
Herzliche Grüsse
Tünde Kovacs
t.kovacs chez projugendschutz.ch
Mobil: 078/722 72 10
Fax: 043/931 01 73
P.S.
Eine Besorgnis erregende Aus-wirkung der Null-Toleranz-Politik ist: In den Pflanzen stecken immer mehr Schadstoff-Rückstände. Chemikalien, Schädlingsbekämpfung und Dünger hinterlassen Gifte, die beim Kiffen in die Lungen strömen.
Wer sind die Profiteure? «Wir haben Hinweise, dass türkische und jugoslawische Clans den Markt in Basel-Stadt und Baselland kontrollieren», sagt Viktor Roth, Drogenfahnder der Polizei Basel-Landschaft
