Rappaz: frei aber unter Hausarrest

Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz ist nach einem 72-tägigem Hungerstreik aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der zuständige Walliser Untersuchungsrichter stellte ihn aber unter Hausarrest.

Dies auch dank der Nationalen und Internationalen Mobilisation der letzten Wochen

Rappaz muss jedoch am 8 Juni geschwächt vor dem Gericht erscheinen.

Am Mittwochmorgen sei der Entscheid des Untersuchungsrichters gefällt worden, sagte der Anwalt von Rappaz der Nachrichtenagentur SDA. Nach dem Entscheid beendete Rappaz umgehend seinen Hungerstreik. Nach fast 60 Tagen Hungerstreik war er vor knapp zwei Wochen in das Inselspital in Bern eingeliefert worden.

Rappaz war Mitte letzten März verhaftet worden. Er wird des Hanfhandels und der Geldwäscherei verdächtigt und riskiert eine Strafe von bis zu 20 Jahren. Rappaz wird sich deshalb im Juni vor Gericht verantworten müssen. Die Angelegenheit geht auf das Jahr 2001 zurück; sie dreht sich um rund 50 Tonnen Hanf.

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