Grosses Interesse an Volksinitiative und www.projugendschutz.ch

17. Juni 2004 Medienmitteilung des Komitees Pro Jugendschutz gegen Drogenkriminalität

Bern - Die vom Komitee Pro Jugendschutz gegen Drogenkriminalität vorbereitete Volksinitiative stösst im Parlament auf grösseres Interesse als erwartet. An einer Besprechung am Mittwochabend im Bundeshaus baten die anwesenden Parlamentsmitglieder mehrheitlich um ca. eine Woche Aufschub, um den Inhalt mit ihren FraktionskollegInnen diskutieren zu können. Abwesende - wegen laufender Abstimmungen - liessen dies durch die Anwesenden ausrichten. Die meisten Parlamentsmitglieder kannten bzw. kennen den Text noch nicht im Detail. Einzelne Formulierungen werden noch diskutiert werden müssen.

Weil das Interesse nicht nur zahlenmässig grösser als erwartet ist, sondern auch breiter gefächert, hat das Komitee entschieden, abzuwarten, um wenn möglich die Initiative auch im Parlament breiter abzustützen. Man habe man sich darauf geeinigt, bis am kommenden Mittwoch alle Details geklärt zu haben. Bis dahin soll auch feststehen, welche Parlamentsmitglieder definitiv im Exekutivkomitee der Volksinitiative Einsitz nehmen und wie der endgültige Text lautet.

Das Komitee wird am Donnerstagmorgen die Öffentlichkeit im Detail über den definitiven Inhalt und Titel der Volksinitiative und die Besetzung des Exekutivkomitees informieren. Zudem will es Auskunft über seine Strategie zur Erlangung der Volksmehrheit in ein paar Jahren geben. An diesem Donnerstag beginnt nach Angaben des Komitees Pro Jugendschutz gegen Drogenkriminalität definitiv der Abstimmungskampf.

Wie das Komitee ausserdem mitteilte, stösst seine Website www.projugendschutz.ch auf grosses Interesse. Zahlreiche HelferInnen und GönnerInnen meldeten sich laufend an. Ihre Kommentare zeigten ein hohes Aktivierungspotential. Man verstehe den Entscheid der Mehrheit des Nationalrates nicht nur als einen Entscheid gegen den Hanf, sondern als grundsätzliche Reformverweigerung. Die SchreiberInnen wünschten sich aber eine Schweiz, die sich ihre Probleme unvoreingenommen anschaut und dann frei von Ideologien die beste Lösung sucht.

Abschliessend verurteilt das Komitee Pro Jugendschutz gegen Drogenkriminalität die Verfolgung von Leserbriefschreibern, die sich als in ihren Leserbriefen als Hanfkonsumenten geoutet hatten. Laut einem Bericht des Bund vom gestrigen Mittwoch wurden im Kanton Bern Personen durch die Polizei kontaktiert, weil sie sich öffentlich zum Hanfkonsum bekannt hatten. Auch wenn die Polizei angeblich nicht von sich aus aktiv wurde, stelle die Verfolgung solcher Bagatellen eine unsinnige Kriminalisierung und Verschleuderung von Steuergeldern dar. Zudem sei es nicht akzeptabel, dass Ehrlichkeit verfolgt, Scheinheiligkeit aber geduldet werde.

Weitere Informationen: Vorstandsmitglied Tünde Kovacs 078/722.72.10

Bitte informieren Sie Freunde und Bekannte über http://www.projugendschutz.ch und motivieren Sie sie, unsere Kampagne zu unterstützen. Wir sind auf die Hilfe jedes einzelnen angewiesen.

Vielen Dank!
Komitee Pro Jugendschutz gegen Drogenkriminalität
http://www.projugendschutz.ch
info chez projugendschutz.ch