Die SHK reformieren

Die Finanzen und die Arbeitskraft bündeln

Wir haben nicht mehr genug Einnahmen durch Mitgliederbeiträge und Aktivisten, um das Büro in Bern aufrecht zu erhalten. Seit der Unterschriftenkampagne hat das Büro nur zwei Versände und wenige offizielle Sitzungen durchgeführt. Die Freiwilligen haben ihre Zeit vor allem der Organisation der Cannatrade oder anderen Aktivitäten ohne direkten Bezug zur SHK gewidmet. Die letzte Versammlung gab dem Büro den Auftrag, den Mietvertrag unter gewissen Bedingungen, nämlich finanziellem Realismus und Teilung des Mietzinses, zu erneuern. Kann die SHK für mehr als 30’000 Fr. gerade stehen, wenn die Partner die Verteilung nicht respektieren? Nein! Sogar die Hälfte dieses Betrags ist zuviel für unser Budget, um in eine leere Hülle gesteckt zu werden. Die SHK muss restrukturiert werden. Wir können die Postadresse behalten und die Post an den Verantwortlichen weiterleiten lassen. Wenn nötig, kann auch das Telefon umgeleitet werden.

Netzwerken

Um die klassische und legale Form des Vereins zu erhalten genügt es, einen Vorstand zu wählen und seine Aufgaben und Organisation zu definieren. Der Rest der SHK kann auf dem Prinzip der Selbstverwaltung mit offenen Arbeitsgruppen arbeiten, welche vor allem via Internet funktionieren. Angesichts der kleinen Anzahl an Mitgliedern ist es möglich, Sitzungen in Privaträumen zu organisieren. Man sollte jedoch die direkten Verbindungen bevorzugen, mit Webcam, Kopfhörer mit Mikophon oder im Chat wie auf Skype, aber mit einer privaten Software mit grösserer Sicherheit. Wir müssen einen E-Mail-Verteiler aufbauen, wie den von Eurodrug, welcher die 200 Mitglieder der ENCOD in über 30 Ländern verbindet. Der Verteiler erlaubt, die Mitglieder zu informieren, Communiques und Aktionen vorzubereiten und den Verein zu leiten. Die meisten Mitglieder haben ausgerüstete Büros. Es genügt, die verschiedenen Aufgaben, wie Kreation, Produktion, Verteilung und Sektretariat aufzuteilen und so kann jeder den grösstmöglichen Teil der Arbeit zu Hause erledigen.

Konkrete Aktionen durchführen

Wir müssen unbedingt rasch und wirksam auf die Teilrevision des BetmG reagieren. Welches sind unsere Argumente? Muss man mit einem Referendum drohen oder es gar lancieren? Kann man Schwächen ausnützen, um alternative Modelle für Produktion, Vertrieb und Konsum auf lokaler oder nationaler Ebene einzuführen? Siehe Vorschlag des Cannabis Social Club.

Angesichts der Blockade durch die Massenmedien müssen wir einen wirksamen, aber kostengünstigen Vertrieb unserer Positionen und Slogans organisieren. Im Hinblick auf eine Volksabstimmung muss eine optische Präsenz garantiert sein, dies mit Flyern und Werbeaufklebern, muss mit Lesern ohne Internet-Verbindung kommuniziert werden, dies mit Buch und Prospekten, Nichtleser mittels Video- und Podcast informiert und motiviert werden. Dafür braucht es ein Minimum an Geld, um Qualitätsarbeit zu erhalten.

Die nächste Änderung des BetmG sieht die Möglichkeit vor, über Betäubungsmittel, über Möglichkeiten, die Risiken und die Schädlichkeiten zu vermindern, und über mögliche Suchttherapien zu forschen. Andererseits kann das BAG für die therapeutische Verwendung von Cannabis Bewilligungen erteilen, dies vor allem für wissenschaftliche Forschungsinstitute. Um vertrauenswürdige Daten zum Cannabis zu erhalten, um Anweisungen für die Verwendung von Cannabis in der Behandlung von Abhängigkeiten wie vom Tabak oder vom Alkohol vorschlagen zu können, um mit der Forschung, der Produktion und der Bereitstellung von therapeutischem Hanf fortfahren zu können, muss sich die SHK an der Kreation eines Forschungsinstituts für das Cannabis beteiligen. (siehe beiliegenden Vorschlag) CSC Romandie